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  Deutsche Sambo Meisterschaft 2019                        Rückblick auf das Turnier

                                                             

Am 09.02.2019 fand die Deutsche Sambo Meisterschaft in Remseck am Neckar statt. Veranstalter war der Deutsche Sambo Bund e.V. (DSB), der das Turnier zusammen mit dem SV Pattonville e.V. ausrichtete. Insgesamt kämpften 140 Teilnehmer um die Titel. Durch die gute Organisation verliefen die Anmeldung und das Wiegen reibungslos ‒ ohne große Wartezeiten. Für die Zuschauer, Trainer und das Organisationsteam des DSB gab es viele spannende Kämpfe zu sehen, sodass alle mit den Sambo-Kämpferinnen und Kämpfern mitfieberten.

Die Siegerehrung führten Arthur Renz und Peter Rebscher, Bundestrainer der Sambo-Veteranen, durch. Die erfolgreichste Mannschaft bei den Kindern und Jugendlichen war Kano Heilbronn. Die Gesamtwertung aller Klassen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Veteranen) konnte der HSB Heidenheim für sich entscheiden.

Vielen Dank an alle Helfer und den Turnierausrichter, SV Pattonville. Besonderer Dank gilt dem Kampfrichterteam, der Tischbesetzung und dem Sekretariat, das alle Kampflisten und Urkunden erstellt hat. Der DSB möchte sich außerdem noch bei Eduard Marker vom HSB Heidenheim bedanken, der zwei Samboplanen und die Lautsprecheranlage mit Mikrofon bereitgestellt hat.

Die DSB-Präsidentin Ilona Martyn ehrte im Rahmen der Veranstaltung Eduard Grams, Peter Rebscher und Andi Windhab für ihren Einsatz und ihr Engagement für den DSB. Peter und Andi gratulierte sie auch noch zu ihrem Gewinn der Bronzemedaille bei der Sambo WM der Veteranen im Oktober 2018 in Casablanca.                 




 Am Samstag den 26.01.2019 fand in Rahmen des Lehrgangsausbildungssystems
 des DSB ein Schiedsrichterlehrgang in Korntal statt. Dieser Lehrgang wurde
 nach den Richtlinien des Deutschen Sambo Bundes und des Deutschen Nahkampf
 Sport Verbands durchgeführt.
18 Teilnehmer aus Pforzheim, Rastatt, Waldshut, Ludwigsburg und Heilbronn
 konnten unter der Leitung von
Arthur Renz im Sambo und Igor Stübing im
 Nahkampf
neue theoretische und praktische Erfahrungen machen und selbst
 anwenden.

 Vielen Dank an Arthur und Igor für Ihr Engagement und Ihren Einsatz bei
 diesem Lehrgang!


                     


                   




Deutscher Sambo Bund e. V.

Mitglied bei DJB und DOSB

Aussreibung

Einladung

ZUM

Sambo Trainer-Lizenz Lehrgang

am 23.09.2017


Ort: Wildgansweg 26-30

Stuttgart-Neugereut

Zeit


   VON 10.00 bis 13.00

   Alter: AB 16 Jahren

    Aufwärmen (Spiele)
           Stand und Boden Techniken
       Anmeldung : DSB Ilona Matyn
e-mail dsb-im@gmx.de
                 Tel: 01727638760 
          

                

                                                              Deutscher Sambo Bund .e.V 


Sambo (russisch самбо) ist eine russisch-sowjetische Kampfsportart.      

Sambo hat seine Wurzeln im japanischen Judo/Jiu-Jitsu sowie in den traditionellen Kampf- und Ringerkünsten Europas und des Gebietes der ehemaligen Sowjetunion.

Sambo wurde ab 1923 von der sowjetischen Armee entwickelt, um deren Nahkampfausbildung zu verbessern. Entwicklungsziel war die Verschmelzung der effektivsten Techniken traditioneller Kampfkünste zu einem für die militärische Ausbildung geeigneten System.

Die ersten Pioniere des Sambo waren Viktor Spiridonov und Vasili Oshchepkov.

Oshchepkov wurde 1937 auf Befehl Stalins hingerichtet, nachdem man ihn beschuldigt hatte, ein japanischer Spion zu sein.

Oshchepkov hatte einen großen Teil seines Lebens in Japan verbracht, wo er direkt mit Jigoro Kano, dem Begründer des Judo, trainierte.

Der Begriff Sambo setzt sich aus den russischen Worten Samooborona bjes oruschija zusammen (Самооборона без оружия „Selbstverteidigung ohne Waffen“).

Im Sambo gibt es zwei Wettkampfstile:

Sport Sambo ist ein Wettkampf mit ähnlichen Regeln wie im Judo oder olympischen Freistilringen. Erlaubt sind Würfe, Fixierung des Gegners am Boden und Hebel auf Arme und Beine. Würgegriffe sind im Gegensatz zum Judo verboten.

Combat Sambo ähnelt weitestgehend modernen Mixed-Martial-Arts-Wettkämpfen.

Die Wettkämpfer tragen Kopfschutz, Zahnschutz, Tiefschutz, Schienbeinschützer und leichte Handschuhe. Die Regeln lassen erheblich mehr Spielraum als jene des Sport Sambo.

Erlaubt sind neben Würfen, Fixierungen und Hebeln auch Schläge und Tritte sowie Würgegriffe.

Der Sieg kann in beiden Kategorien entweder durch Punktevorsprung nach Ablauf der Zeit errungen werden oder vorzeitig durch Aufgabe des Gegners (z. B. aufgrund einer Hebeltechnik, im Combat Sambo auch KO), einen sauberen Wurf (ähnlich dem Ippon beim Judo) nach dem der Werfer mit keinem anderen Körperteil als den Füßen den Boden berührt und der Geworfene mit dem Rücken auf dem Boden liegt, oder Überlegenheit (zwölf Punkte Differenz zwischen den Kontrahenten). 

© DSB.e.V  2013-2019



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